Risikomanagement
Die neuen Werkzeuge unserer Next Generation Handelsplattform für das Risikomanagement helfen Ihnen, das inhärente Risiko beim Trading effizienter zu steuern.
Die Risiken verstehen
Erfolgreiches Investieren setzt ein effektives Risikomanagement voraus. Der Handel mit CFDs birgt ein erhebliches Risiko. Die Gewinne aber auch die Verluste können hoch sein. Unsere Plattform ist daher mit erweiterten Werkzeugen ausgestattet, die Sie dabei unterstützen, diese Risiken zu managen und ggf. Verluste zu minimieren. Mit Stop-Loss-Befehlen können Sie Verluste aufgrund von für Sie negativen Kursbewegungen minimieren. So legen Sie von Anfang an fest, wie viel Sie bereit sind zu verlieren und wie hoch Ihr Gewinnziel für jede Transaktion ist. Bitte beachten Sie, dass der von Ihnen festgelegte Zielkurs aufgrund von Marktbedingungen nicht immer garantiert werden kann.
Stop-Loss-Befehle helfen Ihnen, Ihr Anlagerisiko zu managen, können aber nicht jedes Risiko gänzlich ausschließen.
Wenn Sie in CFDs investieren, handeln Sie mit den Echtzeit-Kursbewegungen innerhalb der Finanzmärkte. Märkte können sich im Verlauf eines Tages stark verändern und somit auch der Wert Ihrer Positionen.
Um aus dem Handel mit CFDs Gewinne zu erzielen, müssen Sie die zukünftige Marktrichtung korrekt einschätzen. Natürlich ist es gleichermaßen wichtig, die Techniken des Risikomanagements zu beherrschen.
Ihr möglicher Verlust kann Ihre ursprüngliche Einlage überschreiten. Die Höhe eines möglichen Verlustes aus einer einzelnen Position kann die Höhe der ursprünglichen Margin für diese Position übertreffen. Dies ist für Produkte mit Hebel charakteristisch. Auch wenn Sie unseren individuellen Hebel nutzen, sind Sie den gleichen Risiken ausgesetzt.
Denken Sie daran:
Es ist zwar unmöglich, jedes Risiko auszuschließen, aber mit Stop-Loss-Aufträgen können Sie diese Risiken besser steuern.
Nutzen Sie die transaktionsbasierte Stop-Loss-Funktion. Wenn Sie eine neue Position eröffnen, setzt unsere Plattform einen Stop-Loss für diese Position in Höhe der erforderlichen Margin.
- Überwachen Sie stets Ihre Positionen. Sie können den Stop-Loss jederzeit erhöhen und auch wieder senken.
- Investieren Sie nie mehr Geld als Sie bereit sind, zu verlieren.
Lesen Sie unbedingt unsere Tracker-Geschäftsbedingungen (Abschnitt 9), damit Sie alle Risiken genau kennen, bevor Sie mit dem Handel beginnen.
Wir empfehlen dringend, vor der Eröffnung eines Live Kontos mit einem Demo Konto zu üben. Beim Handel über ein Demo Konto erzielen Sie nur virtuelle Gewinne oder Verluste, aber die Kurse sind real und in Echtzeit. So lernen Sie die Risiken beim CFD Handel besser kennen.
Unsere Next Generation Handelsplattform verfügt über drei Auftragsarten für das Risikomanagement:
- Die erste ist der reguläre Stop-Loss. Dieser bezeichnet einen Kurs, zu dem eine Position geschlossen wird, wenn sich der Kurs gegen Sie richtet und dieses bestimmte Niveau erreicht.
- Außerdem bieten wir Ihnen den Trailing-Stop-Loss an, der sich in dieselbe Richtung bewegt wie die für Sie günstige Kursbewegung, um die Gewinne zu sichern.
- Die dritte Auftragsart für das Risikomanagement ist der Take-Profit-Auftrag.
Zudem steht Ihnen eine Funktion mit der Bezeichnung transaktionsbasierter Stop-Loss zur Verfügung. Dieser ist bei allen neuen Konten automatisch aktiviert. Allerdings kann dies in den ‚Präferenzen‘ deaktiviert werden. Diese Funktion setzt automatisch einen Stop-Loss für jede von Ihnen eröffnete Transaktion ganz ohne Benutzereingriff.
Klicken Sie hier, wenn Sie mehr hierzu erfahren möchten. Transaktionsbasierter Stop-Loss.

Stop-Loss, Trailing-Stop-Loss und Take-Profit-Auftrag
Stop-Loss
Ein Stop-Loss dient dazu, eine Position bei Erreichen eines vorab definierten Kurses zu schließen, um Verluste zu begrenzen. Sie können die Höchstsumme angeben, die Sie bereit sind zu verlieren, wenn der Markt gegen Sie läuft. Ihre Position wird dann automatisch geschlossen, wenn der Kurs Ihren gesetzten Stop-Loss erreicht. Unsere Plattform schlägt bei jedem Trade automatisch einen Stop-Loss in Höhe des von Ihnen in diese Position investierten Betrags vor. Dieser Stop-Loss kann sowohl während als auch nach der Bestätigung des Auftrags geändert werden.
Hinweis: Den automatischen transaktionsbasierten Stop-Loss können Sie im Menüpunkt ‚Präferenzen‘ deaktivieren, sollten Sie ihn nicht standardmäßig bei jedem Auftrag setzen wollen.
Warum kann ein Stop-Loss nicht garantiert werden?
Ein Stop-Loss wird zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt, sobald der festgelegte ‚Zielkurs‘ erreicht oder überschritten wird. Jedoch kann der erste verfügbare Kurs aufgrund bestimmter Marktbedingungen, wie z. Bsp. hohes Handelsvolumen oder Kurssprünge, von Ihrem festgelegten Zielkurs leicht abweichen. Daher kann Ihr Zielkurs nicht immer garantiert werden.
Trailing-Stop-Loss
Ein Trailing-Stop-Loss dient dazu, eine günstige Marktbewegung parallel zu verfolgen. Wenn sich der Kurs zu Ihren Gunsten bewegt, folgt Ihr Trailing-Stop-Loss mit gleichem Abstand dieser für Sie positivsten Kursbewegung. Bewegt sich der Markt aber in die andere Richtung, bleibt Ihr Trailing-Stop-Loss am neuen vorher erreichten Kurs.
Hinweis: Beim Setzen eines Trailing-Stop-Loss geben Sie den gewünschten Abstand vom aktuellen Kurs in Punkten an.
Take-Profit-Auftrag
Ein Take-Profit-Auftrag schließt eine Position beim Erreichen einer vorab festgelegten Gewinnschwelle. Die Schwelle für die Gewinnmitnahme kann jederzeit geändert werden, solange Sie die Position halten, entweder über die Charts oder im Abschnitt ‚Konto‘.
Nützlicher Hinweis: Nutzen Sie die einfache Möglichkeit, aus dem in das Auftragsfenster integrierten Chart heraus einen Stop-Loss und Aufträge gegen aktuelle und historische Kurse zu setzen. Ziehen Sie einfach die Balken für den aktuellen Kurs (blau), Stop-Loss (rot) oder Take-Profit (grün) herauf oder herunter, um den neuen Kurs im Auftragsfenster anzuzeigen.
Sind meine Aufträge miteinander verknüpft?
Bei der gleichzeitigen Platzierung eines Stop-Loss und eines Take-Profit-Auftrags innerhalb einer Transaktion agieren diese als OCO („one cancels the other“, d. h. der eine löscht den anderen). Sobald einer dieser Aufträge ausgeführt wird, wird der andere automatisch gelöscht. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie einen Limit-Auftrag setzen und dann einen Take-Profit und einen Stop-Loss im selben Auftrag positionieren. Hier werden die beiden letzteren Aufträge nur aktiviert, nachdem der Limit-Auftrag ausgeführt worden ist.
